Warum Schutzgebühren?

Warum, wieso, weshalb?

– Schutzgebühren dienen dem Schutz der Tiere, wie es der Name schon vermuten lässt. Leider ist es oft so, dass Tiere nur dann etwas Wert sind, wenn sie etwas kosten. Der ein oder andere überlegt dann vielleicht auch vorher nochmal, ob er dieses Tier wirklich möchte und sich dieses auch finanziell leisten kann. Bitte denken Sie auch an laufende Kosten wie Haftpflichtversicherung, Steuer, Futter und evtl. auftretende Krankheiten des Tieres. Wer Tiere verschenkt geht einige Risiken ein. (z.B. Weiterverkauf um Gewinn zu erzielen, Zucht um Geld zu verdienen, kein Tierarztbesuch bei Krankheit- kostet ja mehr als die Anschaffung mit 0 Euro, Katzen werden oft missbraucht um Hunde scharf zu machen-kostet ja nix, bei Abgabe mit Zubehör kann man das Tier entsorgen und das Zubehör veräußern, grausame Quälerei an Tieren die ich nicht weiter aufführen möchte usw.)

Ein Tier welches nichts gekostet hat, wird auch schneller wieder „abgeschafft“. DAS GAB ES ALLES SCHON und GIBT ES IMMER NOCH!!!

– Die Schutzgebühren sind nach dem Sozialprinzip (ähnlich wie bei uns die Krankenversicherungen) ausgerichtet. Der junge und gesunde Hund hilft die Kosten für alte und kranke Hunde zu decken. Da dies trotz allem nicht reicht (denn die Mehrzahl sind keine gesunden und süßen Welpen), sind die meisten Vereine auf Spenden angewiesen um die Kosten der Tiere tragen zu können.

– Die Höhe der Schutzgebühr richtet sich bei uns nicht nach Rasse oder Aussehen, sondern nach den gegebenen Impfungen und ob das Tier bereits kastriert wurde. Tiere mit Handicap oder alte Tiere werden nicht für weniger abgegeben, weil sie nicht 100%ig in Ordnung sind und weniger Wert sind, sondern weil sie evtl. eher Kosten für Tierarzt mit sich bringen, als junge und gesunde Tiere. Hier ist auch anzumerken, dass ein Tier welches extrem hohe Tierarztkosten hatte, deshalb auch keine höhere Schutzgebühr hat, als ein Tier welches nur die regulären Tierarztrechnungen mit sich brachte (z.B. impfen, Kastration, Parasitenbehandlung).

– Hinzu kommen ständig anfallende Kosten für die Vereine/Tierheime wie z.B. Pensionskosten, Trainerkosten, Materialkosten, Post, Versicherungen und vieles, vieles mehr.

– Oft genug hört man, man solle froh sein, wenn man die Tiere überhaupt los bekommt. Es geht aber nicht um das schnelle „los bekommen“, sondern darum, dass man einen passenden Platz für das jeweilige Tier findet. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld, denn auch in dieser Phase müssen die Tiere tierärztlich versorgt, versichert, gepflegt und gefüttert werden.

– WICHTIG: Zu den Schutzgebühren sollte es auch einen Schutzvertrag geben, in dem auf das Tierschutzgesetz aufmerksam gemacht wird. Schlechte Haltung sowie Zucht sollten darin untersagt werden. Eine Vorkontrolle des Platzes sollte ebenfalls durchgeführt werden!

– Abschließend sei gesagt, dass man trotz all dieser Sicherheitsmaßnahmen den Menschen nur vor und nicht hinter den Kopf schauen kann. ABER: Man kann somit das Risiko, dass ein Tier in falsche Hände kommt, um ein Vielfaches minimieren!

 

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